08.07.10 Kategorie: Natur- & Artenschutz
Neue Kormoranuntersuchung
Kormorane im Großraum Gera, Winter 2009/2010 Der Naturfotograf Heidler aus Gera hat auch im Winterhalbjahr 2009/2010 wieder die Kormorane - diesmal im Großraum Gera untersucht und dabei das Verhalten und die Strategien dieser Vögel deutlich machen können. So teilen sich die Kormorane von großen Schlafplätzen in kleinere Gruppen auf, was von einigen Ornithologen als ein Rückgang der Populationen gewertet wird. Herr Heidler begründet seine Untersuchungen mit dem Versuch die Situation Kormorane/Fische bzw. Ornithologen/Fischer zu relativieren und Verständnis auf beiden Seiten zu erzeugen. Obwohl er die Schäden der Kormorane an den teils vom Aussterben bedrohten Fischarten herausstellt, so kommt er doch in seinem Resümee zu der Feststellung, dass die starke Entwicklung der Kormorane eine natürliche Sachlage sei. Damit verliert die Untersuchung am Ende leider an Objektivität. Es wird nur ein bedauerlicher Zustand aufgezeichnet, aber keine Abstellung dieser Mängel aufgezeigt, wie z. B. ein Vergrämungsabschuss, die Störung des Brutgeschäftes, die Förderung natürlicher Feinde der Kormorane, wie die Ansiedlung von Waschbär, Uhu und Fischadler. U. E. muss die Sicherstellung der Biodiversität und der Schutz heimischer Arten im Naturschutz an erster Stelle stehen und darf auch ideologisch nicht in Frage gestellt werden.
Hinweis: Wegen der Größe des Dokuments musste es in 2 Teile zerlegt werden!
